COVID-Impfung

Impfen in der Apotheke

Ab sofort Booster-Impfungen möglich!

 Für Termine bitte ganz nach unten scrollen

Wir impfen ausschliesslich mit dem kombinierten (bivalenten) Impfstoff Spikevax von Moderna, welcher die herkömmliche Variante wie nun auch die Omikron-Variante abdeckt. Empfohlen ist eine Booster-Impfung mit einem kombinierten (bivalenten) Impfstoff.

Möchten Sie zusätzlich zur Covid-Boosterimpfung eine Grippenimpfung erhalten? Melden Sie sich direkt beim Termin vor Ort für eine zusätzliche Grippenimpfung (dies braucht keinen zusätzlichen Termin). Oder möchten Sie die Grippenimpfung lieber an einem anderen Tag? Melden Sie sich hier für einen Grippenimpftermin an.

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Booster-Impfungen

Anmeldungen nur dann möglich, wenn entweder brieflich oder über die Online-Plattform VacMe für 2. Booster-Impfung freigegeben! Empfohlen ist eine Booster-Impfung, wenn die letzte Impfung oder allfällige Corona-Erkrankungen mindestens 4 Monate zurückliegen.

Folgende Personen können sich für eine 1. Booster-Impfung anmelden:
– Gesunde Personen über 18 Jahren
– 2. Grundimpfung mindestens 4 Monate zurückliegend

Ab sofort können sich folgende Personen für eine 2. Booster-Impfung anmelden:
– Personen > 65 Jahren
– Besonders gefährdete Personen und ihr         Betreuungspersonal  (16-64 Jahren)
– Gesundheitspersonal (16-64 Jahren)
– Personen mit chronischen Erkrankungen (16-64 Jahren)

Ab Anfang/Mitte November wird der 2. Booster für folgende Gruppen geöffnet:
– Personen zwischen 16-64 Jahren

Unter 16 Jahren ist eine 2. Booster-Impfung nicht empfohlen.

Unabhängig von den Impf-Freigaben ist die 2. Booster-Impfung für Schwangere ab dem 2. Trimester empfohlen.

Noch Fragen zur Booster-Impfung? Finden Sie hier Ihre Antworten.

Alle Impforte im Kanton Bern einfach hier zu finden!

 Sind Sie im Ausland geimpft oder genesen und brauchen ein Zertifikat?

Fordern Sie dieses selbständig beim Kanton Bern an.

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Freie Termine ca 1 Woche im voraus (nur Booster, keine Grundimmunisierung möglich)

Achtung: Freie Termine sind durch eine gelbe Ziffer beim Datum gekennzeichnet.

FAQ

Welche Inhalte haben die Impfstoffe?

Enthalten die Impfstoffe gegen COVID-19 Schwermetalle oder Aluminium?

Die Impfstoffe, deren Zulassung in der Schweiz erwogen wird, enthalten kein Aluminium und keine Schwermetalle.

Werden den Impfstoffen gegen COVID-19 Adjuvanzien zugesetzt?

Nein. Die gegen das Virus-Oberflächenprotein (Spike) gerichtete Aktivierung des Immunsystems wird direkt unterstützt – entweder 1) durch die für dieses Oberflächenprotein kodierende Boten-RNA und die sie umgebenden Lipide (mRNA-Impfstoffe) oder 2) durch die Erkennung von Adenovirus-Partikeln, die das Spike-Protein auf ihrer Oberfläche exprimieren (AstraZeneca/Oxford Impfstoffe).

Was ist in den Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 enthalten, die in der Schweiz zugelassen sind?

Für Details siehe Entwicklung eines Vektorimpfstoffs und Entwicklung eines Boten-RNA-Impfstoffs. Boten-RNA-Impfstoffe enthalten eine Sequenz von Nukleotiden, die das SARS-CoV-2-Oberflächenprotein exprimieren, eingeschlossen in Nanopartikel (80 nm Grösse). Diese Nanopartikel setzen sich aus verschiedenen Lipiden zusammen. Der Impfstoff von AstraZeneca enthält für den Menschen unschädliche Adenovirus-Partikel, die so modifiziert sind, dass sie das Oberflächenprotein SARS-CoV-2 exprimieren.

 

Vergleich zwischen einer natürlichen Coronavirus-Infektion und der Impfung mit Boten-RNA (vereinfachte Darstellung)

A. Natürliche Infektion

1. Ein SARS-CoV-2-Coronavirus dringt in den menschlichen Körper ein und heftet sich dann mit seinen nagelförmigen Oberflächenproteinen (auf Englisch heisst dieses Protein Spike) an eine Zelle an.

2. Das Virus wird von der Zelle aufgenommen und gibt seine RNA (genetischer Code, der alle Informationen enthält, die zur Herstellung des Virus benötigt werden) in der Zelle frei.

3. Die menschliche Zelle verwendet ihre eigenen Werkzeuge, um die virale RNA abzulesen und stellt alle Teile des Virus (verschiedene Arten von Proteinen + virale RNA) ungewollt selbst her.

4. Neue Viren können sich selbst zusammensetzen und werden dann in den menschlichen Körper freigesetzt, um die Infektion weiter fortzusetzen.

Um die Vermehrung des Virus zu stoppen, braucht es mehrere Tage, bis das Immunsystem des Körpers reagiert und schliesslich Antikörper produziert.

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B. Impfung mit viraler Boten-RNA

1. Im Labor werden Boten-RNAs hergestellt, die nur für das Spike-Protein des Coronavirus kodieren. Die Boten-RNAs werden in kleine Fettbläschen verpackt.

2. Bei der Impfung werden die Fettbläschen in den Armmuskel injiziert und dann von menschlichen Muskelzellen aufgenommen: Die Boten-RNAs werden freigesetzt.

3. Die menschliche Zelle verwendet ihre eigenen Werkzeuge, um die Boten-RNA abzulesen und nur Spike-Proteine herzustellen. Alleine sind diese Proteine nicht gefährlich für den Organismus.

4. Die Zelle setzt die viralen Spike-Proteine in den Körper frei – dies alarmiert das Immunsystem und ermöglicht es dem Körper, Antikörper gegen das Spike-Protein zu produzieren.

Wenn ein Coronavirus 2-3 Wochen nach der Impfung in den Körper eindringt, wird es vom Immunsystem schnell erkannt und neutralisiert, insbesondere mit Hilfe von Antikörpern gegen das Spike-Protein.

 

QUELLE: Infovac

Für wen ist die Impfung kontraindiziert ?

Im Moment gibt es nur eine Kontraindikation: eine schwere Allergie gemäss den Kriterien der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie. Eine Schwangerschaft im 1. Trimenon ist momentan ebenfalls noch eine Kontraindikation (Da in dieser Phase noch unzureichend Daten vorhanden sind), kann aber individuell erwogen werden, wenn die schwangere Patientin Risikofaktoren aufweist.

Wieviel kostet die Impfung gegen COVID-19 ?

Die Impfung gegen COVID-19 ist für die Bevölkerung in allen Fällen ab 16 Jahren kostenlos, da sie für alle empfohlen ist.

Wer empfiehlt mir diese Impfung ?

Die Impfung wird Ihnen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), von der eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF), von der Kantonsärztin/dem Kantonsarzt und von den medizinischen Fachgesellschaften empfohlen.

Die Impfung ist auf jeden Fall freiwillig, es gibt kein Obligatorium. Wenn Sie Zweifel oder Fragen haben, wenden Sie sich jetzt an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin/Ihren Apotheker um sich beraten zu lassen.