COVID-Impfung

Impfen in der Apotheke

Kein Termin gefunden?

Alle Impforte im Kanton Bern einfach hier zu finden!

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Booster-Impfungen

Folgende Personen können sich für eine Booster-Impfung in der Apotheke anmelden:
– Gesunde Personen über 18 Jahren
– 2. Impfung mindestens 4 Monate zurückliegend

Wir impfen mit Moderna. Es wird empfohlen, den gleichen Impfstoff wie bei der Grundimmunisierung zu verwenden. Ein Wechsel von Pfizer auf Moderna ist aber möglich.

Es wird empfohlen, dass sich Personen unter 30 Jahren mit Pfizer impfen lassen anstelle von Moderna (ungeachtet der Grundimmunisierung).

Noch Fragen zur Boosterimpfung? Finden Sie hier Ihre Antworten.


Falls Sie sich für die Impfung in der Apotheke anmelden wollen, klicken Sie auf den roten Terminbuchungslink und wählen Sie COVID-Impfung aus. 

Bitte registrieren Sie sich vorgängig unter:

https://be.vacme.ch/start

Bei fehlendem Internetzugang ist in Ausnahmefällen eine telefonische Registrierung möglich unter: 031 636 88 00

 

Die Termine für die 2. Impfung werden am Tag der 1. Impfung vereinbart und finden 4 Wochen danach statt. Bitte reservieren Sie sich diese Tage bereits vorgängig. 

Personen unter 30 Jahren wird die Impfung mit Pfizer empfohlen. Generelle Informationen zu den Impfungen finden Sie unten angefügt sowie auf der Homepage des BAG. Machen Sie den Impfcheck.

 Sind Sie im Ausland geimpft oder genesen und brauchen ein Zertifikat?

Fordern Sie dieses selbständig beim Kanton Bern an.

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Freie Termine

Achtung: Freie Termine sind durch eine gelbe Ziffer beim Datum gekennzeichnet.

Zusätzliche freie Termine für Boosterimpfungen finden Sie auch bei der Bahnhofpraxis Langenthal. Melden Sie sich dazu unter diesem Link an:

FAQ

Welche Inhalte haben die Impfstoffe?

Enthalten die Impfstoffe gegen COVID-19 Schwermetalle oder Aluminium?

Die Impfstoffe, deren Zulassung in der Schweiz erwogen wird, enthalten kein Aluminium und keine Schwermetalle.

Werden den Impfstoffen gegen COVID-19 Adjuvanzien zugesetzt?

Nein. Die gegen das Virus-Oberflächenprotein (Spike) gerichtete Aktivierung des Immunsystems wird direkt unterstützt – entweder 1) durch die für dieses Oberflächenprotein kodierende Boten-RNA und die sie umgebenden Lipide (mRNA-Impfstoffe) oder 2) durch die Erkennung von Adenovirus-Partikeln, die das Spike-Protein auf ihrer Oberfläche exprimieren (AstraZeneca/Oxford Impfstoffe).

Was ist in den Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 enthalten, die in der Schweiz zugelassen sind?

Für Details siehe Entwicklung eines Vektorimpfstoffs und Entwicklung eines Boten-RNA-Impfstoffs. Boten-RNA-Impfstoffe enthalten eine Sequenz von Nukleotiden, die das SARS-CoV-2-Oberflächenprotein exprimieren, eingeschlossen in Nanopartikel (80 nm Grösse). Diese Nanopartikel setzen sich aus verschiedenen Lipiden zusammen. Der Impfstoff von AstraZeneca enthält für den Menschen unschädliche Adenovirus-Partikel, die so modifiziert sind, dass sie das Oberflächenprotein SARS-CoV-2 exprimieren.

 

Vergleich zwischen einer natürlichen Coronavirus-Infektion und der Impfung mit Boten-RNA (vereinfachte Darstellung)

A. Natürliche Infektion

1. Ein SARS-CoV-2-Coronavirus dringt in den menschlichen Körper ein und heftet sich dann mit seinen nagelförmigen Oberflächenproteinen (auf Englisch heisst dieses Protein Spike) an eine Zelle an.

2. Das Virus wird von der Zelle aufgenommen und gibt seine RNA (genetischer Code, der alle Informationen enthält, die zur Herstellung des Virus benötigt werden) in der Zelle frei.

3. Die menschliche Zelle verwendet ihre eigenen Werkzeuge, um die virale RNA abzulesen und stellt alle Teile des Virus (verschiedene Arten von Proteinen + virale RNA) ungewollt selbst her.

4. Neue Viren können sich selbst zusammensetzen und werden dann in den menschlichen Körper freigesetzt, um die Infektion weiter fortzusetzen.

Um die Vermehrung des Virus zu stoppen, braucht es mehrere Tage, bis das Immunsystem des Körpers reagiert und schliesslich Antikörper produziert.

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B. Impfung mit viraler Boten-RNA

1. Im Labor werden Boten-RNAs hergestellt, die nur für das Spike-Protein des Coronavirus kodieren. Die Boten-RNAs werden in kleine Fettbläschen verpackt.

2. Bei der Impfung werden die Fettbläschen in den Armmuskel injiziert und dann von menschlichen Muskelzellen aufgenommen: Die Boten-RNAs werden freigesetzt.

3. Die menschliche Zelle verwendet ihre eigenen Werkzeuge, um die Boten-RNA abzulesen und nur Spike-Proteine herzustellen. Alleine sind diese Proteine nicht gefährlich für den Organismus.

4. Die Zelle setzt die viralen Spike-Proteine in den Körper frei – dies alarmiert das Immunsystem und ermöglicht es dem Körper, Antikörper gegen das Spike-Protein zu produzieren.

Wenn ein Coronavirus 2-3 Wochen nach der Impfung in den Körper eindringt, wird es vom Immunsystem schnell erkannt und neutralisiert, insbesondere mit Hilfe von Antikörpern gegen das Spike-Protein.

 

QUELLE: Infovac

Welchen Impfstoff verwendet die Apotheke?

Wir verwenden aktuell den Impfstoff von Moderna.

Für wen ist die Impfung kontraindiziert ?

Im Moment gibt es nur eine Kontraindikation: eine schwere Allergie gemäss den Kriterien der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie. Eine Schwangerschaft im 1. Trimenon ist momentan ebenfalls noch eine Kontraindikation (Da in dieser Phase noch unzureichend Daten vorhanden sind), kann aber individuell erwogen werden, wenn die schwangere Patientin Risikofaktoren aufweistmpft.

Wieviel kostet die Impfung gegen COVID-19 ?

Die Impfung gegen COVID-19 ist für die Bevölkerung kostenlos : Krankenkassen (ohne Franchisen-Anteil), Kantone und der Bund tragen die Kosten gemeinsam.

Wer empfiehlt mir diese Impfung ?

Die Impfung wird Ihnen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), von der eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF), von der Kantonsärztin/dem Kantonsarzt und von den medizinischen Fachgesellschaften empfohlen.

Die Impfung ist auf jeden Fall freiwillig, es gibt kein Obligatorium. Wenn Sie Zweifel oder Fragen haben, wenden Sie sich jetzt an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin/Ihren Apotheker um sich beraten zu lassen.